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Routing-Verhalten

Pro-Chip-Outputs

Jeder konfigurierte Chip bekommt auf der Chat-Input-Komponente einen eigenen Output namens Chip: <label>. Daneben behält die Komponente ihren regulären Chat Message-Output für den Fall ohne Chip.

flowchart LR
    CI["Chat Input"] -->|ausgewählt| T["Chip: Translate → Übersetzen-Zweig"]
    CI -.->|gestoppt| S["Chip: Summarize"]
    CI -.->|gestoppt| E["Chip: Explain"]
    CI -.->|gestoppt| M["Chat Message"]

Alle Chip-Outputs werden gleichzeitig auf der Canvas dargestellt — es gibt keinen Dropdown-Output-Selector — sodass die Verzweigung auf einen Blick sichtbar ist.

Was passiert, wenn ein Chip gewählt wird

  • Der passende Chip: <label>-Output liefert ein Data mit der Nutzerauswahl (siehe Chip-Darstellung) und dem Nachrichtentext.
  • Jeder andere Chip-Output wird gestoppt.
  • Der reguläre Chat Message-Output wird ebenfalls gestoppt, denn die Intention des Nutzers ist durch den Chip ausgedrückt und nicht durch einen Freitext.

Effekt: Pro Nutzer-Turn läuft genau ein nachgelagerter Zweig.

Was passiert, wenn kein Chip gewählt wird

  • Der Chat Message-Output läuft normal mit der Nachricht des Nutzers.
  • Alle Chip-Outputs werden gestoppt.

Damit verhält sich eine Chat-Input-Komponente mit Chips identisch zu einer regulären Chat Input, wenn der Nutzer einfach Text schickt.

Warum Pro-Chip-Outputs

Der Pro-Chip-Output-Ansatz wurde gegenüber Alternativen (etwa einem einzelnen Output mit nachgelagertem Conditional Routing) gewählt, weil er:

  • die Flow-Logik auf der Canvas visuell explizit hält — man sieht sofort, welcher Pfad durch welchen Chip ausgelöst wird.
  • separate Router- oder Conditional-Komponenten überflüssig macht.
  • zum visuellen Flow-Paradigma passt, in dem Verbindungen Ausführungspfade repräsentieren.